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CORONA: Sicherheit und Gesundheit an oberster Stelle

Information für Angehörige und Interessierte über Maßnahmen der CEG

Insbesondere Pflegeheime standen in den letzten Wochen der Corona-Krise im Fokus, da vor allem ältere Menschen zu der Risikogruppe zählen, für die die Krankheit tödlich verlaufen kann.

„Wir tun alles Menschenmögliche, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern, weil wir es in unseren Einrichtungen mit der größten Risikogruppe zu tun haben“, erklärte der Geschäftsführer der Caritas-Einrichtungen gGmbH, Georg Sperrle, die aktuelle Situation. „Besuche von Angehörigen wurden erst eingeschränkt, dann gänzlich untersagt. Der Kontakt zu und unter den Bewohnerinnen und Bewohnern wurde auf das Nötigste reduziert.“ Jeder könne sich ausmalen, wie schwer das sei, so Sperrle. „Ältere Menschen brauchen Zuwendung, daher beobachten wir vermehrt, wie unsere Bewohner darunter leiden, dass die ihnen vertrauten Menschen fernbleiben müssen.“

Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die von der bayerischen Staatsregierung beschlossene Lockerung des Besuchsverbotes in Alten- und Pflegeheimen ab Samstag, den 9. Mai 2020.

Wir sind durch die bayerische Staatsregierung aus wichtigem Grund dazu verpflichtet, in diesem Zusammenhang die strengen Hygienemaßnahmen in Form eines „Konzeptes zur Besucherregelung“ abzubilden, da nach wie vor sowohl die Sicherheit als auch die Gesundheit unserer Bewohner und Mitarbeiter an oberster Stelle steht.

Aus der vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (4. BayIfSMV) gehen Informationen hervor, welche wir in folgende Regelungen überführt haben:

  • Wir können es derzeit nicht verantworten, dass sich große Menschenansammlungen vor und in unseren Einrichtungen aufhalten, hierfür bitten wir um Ihr Verständnis. Aus diesem Grund ist nur eine Person pro Bewohner am Tag zulässig (die Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie eine weitere Person).
  • Alle Besucher müssen namentlich bei der Einrichtung registriert werden. Wenn Sie Ihre Angehörigen besuchen möchten, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit der Einrichtung auf und vereinbaren Sie einen konkreten Termin für Ihren Besuch. Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir nur Besucher in unser Haus lassen, die einen Termin vereinbart haben.
  • Die Einhaltung der Basishygiene, des Mindestabstandes von 1,5 m und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Besucher und besuchte Person sind verpflichtend.
  • Alle Einrichtungen der CEG verfügen über ein eigenes Hygienekonzept, welches auf die speziellen Gegebenheiten vor Ort abgestimmt wurde. Sie erhalten auf Basis des zugrunde liegenden Konzeptes konkrete Informationen, welche Sachverhalte vor Ort berücksichtigt werden müssen (z.B. über Besucherzonen, Besuche von Bewohnern in Quarantäne etc.).
    Nach wie vor bleiben die folgenden, bereits ergriffenen Maßnahmen aufrechterhalten:
  • Die Caritas hat sofort einen Corona-Krisenstab für Unterfranken eingerichtet, der täglich eine Lagebeurteilung vornimmt und wichtige Informationen an unsere Leitungskräfte weitergibt. Insbesondere die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sowie die Veröffentlichungen der staatlichen Behörden sind für uns handlungsleitend.
  • Der Caritas-Krisenstab für Unterfranken steht in Kontakt mit weiteren Krisenstäben auf Landes- und Bundesebene für einen bestmöglichen Austausch.
  • Wir stehen in engem Austausch mit den Gesundheitsämtern und weiteren Behörden, die in regionalen Krisenstäben regelmäßige Treffen organisieren.
  • Unser externer Hygienebeauftragter steht als Experte allen Häusern rund um die Uhr beratend zur Seite für wirkungsvolle Präventions- und Interventionsmaßnahmen. Es liegen in allen Häusern Hygiene- und Pandemiepläne vor, außerdem wurde ein Pandemiebeauftragter je Einrichtung benannt. Alle Mitarbeitende wurden in Bezug auf die praktische Umsetzung von Hygienemaßnahmen geschult und für die Notwendigkeit der Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und persönlichen Hygiene im privaten Umfeld sensibilisiert.
  • Wir stellen sicher, dass alle unsere Einrichtungen ausreichend mit Schutzausrüstung ausgestattet sind und danken dabei allen, die für uns Masken oder Schutzkittel nähen und uns mit Spenden unterstützen. Wenn Sie uns Schutzausrüstung spenden möchten, wenden Sie sich gerne an Herrn Andreas Rauch, der hier zentral koordiniert. Sie erreichen Herrn Rauch entweder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch über 0931 – 386 689 24.
  • Wir haben den Zutritt zu unseren Häusern auf das Nötigste beschränkt. Arbeiten von externen Handwerkern im Haus werden nur ausgeführt, sofern sie unaufschiebbar sind.

Für weitere aktuelle Informationen zu SARS-CoV-2 verweisen wir gerne auf folgende Webseiten:

• Robert Koch Institut: www.rki.de
• Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.bzga.de
• Bundesministerium für Gesundheit: www.bundesgesundheitsministerium.de

Informationen über die Situation in den einzelnen Häusern finden Sie auf den Internetseiten der Häuser unter Aktuelles.

Wir danken an dieser Stelle allen Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern und Kooperationspartnern für ihr Verständnis, ihre Geduld sowie alle Ermutigungen und Unterstützung, die wir in dieser Zeit erleben. Vergelts‘ Gott.

Georg Sperrle        Pia Theresia Franke        Andreas Hammer

 

Corona-Update Marienstift

Stand 29.04.2020

aktuell infizierte Bewohner:    0
wieder genesene Bewohner (vormals Infizierte):    0
aktuell infizierte Mitarbeiter:     0
wieder genesene Mitarbeiter (vormals Infizierte):    0

 

Aktuelle Sicherheitsmaßnahmen

  • Strikte Einhaltung des Besuchsverbotes
  • Besuche nur durch vorherige Absprache mit der diensthabenden Schwester am Balkon oder am Gartentor mit mindestens 2 Meter Abstand und Mund-Nasen-Schutz
  • Keine Veranstaltungen (intern und extern)
  • Strikte Trennung des Pflegeheimes zum Servicewohnbereich
  • Reduzierung von Begegnungen der Bewohner und Mitarbeiter unterschiedlicher Wohnbereiche auf das wirklich Notwendige
  • Tragepflicht von Mund-Nasen-Schutz für alle Mitarbeiter
  • Restaurantbetrieb geschlossen / Zimmerservice bei den Mahlzeiten
  • Hygieneschulungen und Schulung im Umgang mit Schutzkleidung
  • Keine Vermietung der Gästezimmer
  • Quarantäneeinhaltung von 14 Tagen nach Krankenhaus- oder Rehaaufenthalt
  • Hausinterner Krisenstab mit Aktualisierung der neuesten Informationen und gesetzlichen Änderungen

Unsere Bewohnerinnen und Bewohner sind gut versorgt

  • Verstärkte Einzelbetreuung, Spaziergänge im Garten und Bewegung im Wohnbereich im Haus Franziska
  • Mitarbeiter ermöglichen den Kontakt zu den Angehörigen durch Videotelefonie auf dem Tablett
  • Musikalische Unterhaltung im Garten anstatt dem Tanz in den Mai und an Muttertag
  • Betreuungsmitarbeiter ziehen mit Musik und einem kleinen Maibaum durch alle Flure in der Servicewohnanlage und verteilen kleine Fläschchen mit Maibowle.
  • Im Servicewohnbereich werden durch die Betreuung und Hauswirtschaft alle nötigen Hilfestellungen ausgeführt.
  • Einzelbetreuung im Servicewohnbereich wurde verstärkt. Spaziergänge im Freien seit dem 20. April 2020 werden wieder geleistet. 
  • Einkaufsdienst (Lebensmittel, Haushaltswaren, Getränke usw.) wird durch die Betreuung angeboten.
  • Begleitung zu notwenigen Arztterminen werden durch die Betreuungskräfte ermöglicht.
  • Vielen Dank an den Rotary Club, hier besonders an das Schweinfurter Brillengeschäft „Die Brille“, die uns 4 Tabletts für unsere Bewohner/innen gespendet haben um über Skype oder Videotelefonie mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben können.
  • Vielen Dank an die Telekom, die drei Smartphones gespendet haben, damit diese mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben können.
  • Vielen Dank an Christian Schmedding, der uns 12 Schutzvisiere spendete.
  • Vielen Dank an Herrn Serrand, der unsere Mitarbeiter zu Ostern mit 45 großen Nestchen als Dankeschön überraschte.
  • Vielen Dank an das Restaurant Kai Sushi & Bar, die uns einen Tag mit leckerem Essen versorgten.
  • Vielen Dank an die vielen Unterstützer, die uns ehrenamtlich fleißig Mund-Nasen-Schutze nähten.
  • Vielen Dank an die vielen Postkarten, Briefe und gebastelten Geschenke, die unsere Bewohner erfreuen.
  • Vielen Dank für die netten Dankesworte und Zuwendungen, die unsere Arbeit, die wir tagtäglich mit Herz und Seele verrichten, wertschätzen. Sei es in der Pflege, Betreuung, der Hauswirtschaft, unserer Küche mit Servicepersonal, den Hautechnikern oder der Verwaltung mit Rezeption.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen

Für Presse: Georg Sperrle, Geschäftsführer, Tel.: 0931 386-68900

Für Angehörige (Haus Franziska): Olga Kel, Pflegedienstleitung, Tel.: 09721 1735-500

Für Angehörige (Servicewohnen):
Brigitte Schenk, Betreuungsleitung, Tel.: 09721 1735-500
oder Irina Eckerdt, Pflegedienstleitung Sozialstation, Tel.: 09721 1735-500

Für Mitarbeiter: Sabine Woytinnek, Einrichtungsleitung, Tel.: 09721 1735-500

Pandemiebeauftragte/r: Olga Kel, Pflegedienstleitung, Tel.: 09721 1735-500

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