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Auch aus Steinen,

die einem in den Weg

gelegt werden,

kann man etwas

 Schönes

bauen.

Mit diesem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe läuteten wir am 02. Juli unser Stiftfest ein.

Schon Wochen vorher liefen für unser Fest die Vorbereitungen auf Hochtouren. Unsere Mitarbeiter bemalten Kieselsteine, die den Bewohnern am Tag des Festes vor die Tür gelegt wurden.

Uns wurde schon vor über einem Jahr ein großer Stein Namens „Corona“ in den Weg gelegt.   

Doch daraus entstand auch viel „Schönes“.

- aus Einsamkeit           wurde         mehr Miteinander

- aus Ich-denken          wurde         Gemeinschaft

- aus Tunnelblick          wurde         Weitblick

- aus Nachlässigkeit      wurde        Achtsamkeit

Aus den Steinen, die uns in den Weg gelegt wurden, haben wir alle etwas Schönes gebaut.

Unser Stiftfest begann mit einem wunderschönen Gottesdienst, der im Garten von Herrn Pfarrer Morgenroth zelebriert wurde. Leider hat uns hier das Wetter im Stich gelassen. Punkt 10 Uhr, zu Beginn des Gottesdienstes, machte der Himmel seine Schleusen auf und es regnete aus allen Kübeln. Doch unsere Bewohner blieben. Ruckzuck wurden Schirme verteilt und Stühle neu gerückt, damit der Gottesdienst nicht ins Wasser fallen muss.

Unsere Standhaftigkeit und Entschlossenheit, dass das Stiftfest nicht ins Wasser fallen muss, belohnte der Wettergott mit strahlendem Sonnenschein am Nachmittag. So konnten die Bewohner nachmittags das selbstgemachte Eis vom Bauernhof Götz aus Röthlein genießen.

Am Spätnachmittag lag dann Musik in der Luft. Die Künstler der „Internationalen Stiftung für Kultur und Zivilisation“ unterhielten uns mit klassischer Musik und flotten Sprüchen, so dass am Ende die Musiker mit tosendem Applaus und Zugaben rufen belohnt wurden.

Nach dem Konzert lag dann ein anderer Geruch in der Luft. Der krönende Abschluss des Tages. Leckeres vom Grill und ein gut gekühltes Radler ließen sich die Bewohner im Garten schmecken und genossen die Gemeinschaft.

Trotz vieler Steine war es ein gelungenes Fest, das gerne in Erinnerung bleibt.

Selbstverständlich wurden alle Hygienebestimmung jederzeit eingehalten.

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